Kommentar: Schweizer Volksbegehren zur Laufzeitverkürzung von AKW abgelehnt

von Dr. Peter Nagel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Am 27.11.2016 hat eine deutliche Mehrheit der Schweizer ein von den Grünen initiiertes Volksbegehren abgelehnt, welches die Laufzeit der Schweizer Atomkraftwerke auf 45 Jahre begrenzen sollte.

Bisher hatte die Schweizer Regierung nach Fukushima zwar einen Atomausstieg beschlossen, ihn aber ohne Datum belegt, was im Klartext heißt, dass es eben doch kein Atomausstieg ist, sondern der Weiterbetrieb auf unbestimmte Zeit. Dieser unbestimmten Laufzeit hat die Schweizer Bevölkerung nun klar zugestimmt - ein Sicherheitsproblem auch für Deutschland und die anderen Nachbarländer, da die Schweizer Kraftwerke nah an den Grenzen liegen, zum Teil nur wenige Kilometer.

Die Argumente der AKW-Befürworter sind immer die gleichen, die bei einer näheren Betrachtung keiner tiefergehenden Faktenanalyse standhalten. So hatten sie vor gewaltigen Schadensersatzkosten der Betreiber gewarnt. Dabei ist der Schweizer AKW Betreiber Alpiq längst in roten Zahlen. Erst kürzlich wollte er seine Kraftwerke für einen Euro an den französischen Atomkonzern EDF verkaufen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK