OLG Brandenburg: In Sorgerechtssachen ist auch der Wille eines älteren Kindes nicht immer allein ausschlaggebend.

von Gerhard Kaßing

Das nichteheliche Paar hatte sich getrennt, und der Sohn war zunächst bei der Mutter verblieben. Der Vater, Taxiunternehmer, alleinstehend und mit einer Arbeitszeit von etwa 12 Stunden täglich beantragte die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf ihn allein mit der Begründung, er sehe seinen Sohn regelmäßig, verstehe sich gut mit ihm und werde in Entscheidungen zu Erziehungsfragen et cetera von der Mutter nicht mit einbezogen.

Der im Zeitpunkt der Entscheidung dreizehnjährige Sohn erklärte mehrfach, er wolle zum Vater.

Dem schloss sich das OLG Brandenburg nicht an ...

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