Die Chancen einer externen Compliance-Stelle

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Die gesetzlichen und internen Regelwerke, die Unternehmen zu befolgen haben, werden immer komplexer, und mit dieser Herausforderung muss ein Compliance-Management, das effektiv bleiben will, Schritt halten. Compliance-Risiken zu managen, stellt aber gerade kleinere und mittelständische Unternehmen nach wie vor häufig vor ein Ressourcenproblem – schließlich erfordert es einen hohen personellen und organisatorischen Aufwand, Compliance im Unternehmen dauerhaft und wirksam zu implementieren.

In vielen Fällen ist es nicht möglich, eigens für das Thema Compliance zusätzliches Personal einzustellen. Meist wird der Job des Compliance-Verantwortlichen dann durch eine(n) Mitarbeiter(in) des Unternehmens zusätzlich übernommen. Häufig führt eine solche Doppelfunktion dann aber zu Problemen im Zeitmanagement. In dieser Situation kann es sich anbieten, einem Dritten (etwa auf Compliance spezialisierte Rechtsanwälte oder Beratungsunternehmen) Compliance-Funktionen zu übertragen. Für das Einschalten Dritter spricht generell zudem, dass Mitarbeiter mit Blick auf etwaige berufliche Konflikte auf einen Compliance-Verantwortlichen desselben Unternehmens unter Umständen vorsichtiger und zurückhaltender zugehen werden als bei einer ausgelagerten Beratungsstelle. Werden Dritte eingeschaltet, lassen sich somit betriebsinterne Interessenkonflikte vermeiden ...

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