Der BGH entscheidet ABSOLUT – Keine Verwechslungsgefahr

Die Marke „Absolut“ dürfte den meisten als Vodkamarke bekannt sein. Die Flaschen des Herstellers, der für bunte Designs und exklusive Geschmacksrichtungen bekannt ist, werden von vielen gesammelt – auch leer. Besonders beliebt sind limitierte Editionen, es gibt sogar jährliche Sammlertreffen.

Der Rechtsstreit, in welchem der BGH neulich entschieden hat, hat aber absolut gar nichts mit der Vodkamarke zu tun.

Vielmehr geht es um absolut°karriere, die Marke der Verlagsgruppe Merkur, unter welcher Magazine erscheinen und Messen abgehalten werden.

Diese war Beklagte in dem Prozess. Sie wurde von dem Personaldienstleister Absolut Management, der eine Verletzung der Marke ABSOLUT darin sah.

Der Instanzenzug

Es stehen sich also absolut°karriere und Absolut gegenüber. Die zu klärende Frage war, ob Verwechslungsgefahr besteht.
In der ersten Instanz gab das Landgericht Hamburg dem Personaldienstleister Absolut Recht. In der zweiten Instanz am hanseatischen Oberlandesgericht entschied das Berufungsgericht zugunsten von absolut°karriere, eine Verwechslungsgefahr wurde verneint (Az ...

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