Stelleninserate mit Zusatz „m/w“ geschlechtergerecht?

Das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich hat Bescheide der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land aufgehoben, die Stelleninserate mit dem Zusatz „m/w“ als nicht geschlechtergerecht und als Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz gewertet hatte. Die Gleichbehandlungsanwaltschaft hatte mehrere Firmen angezeigt, die ihre Stelleninserate mit dem Zusatz „m/w“ gegendert haben.

Aufgrund von Anzeigen der Gleichbehandlungsanwaltschaft wurden den Beschwerdeführern Ermahnungen erteilt, weil Stelleninserate sich nur an Männer gerichtet hätten und daher nicht ordnungsgemäß geschlechtergerecht verfasst worden seien. Dagegen erhoben die Beschwerdeführer Beschwerde und beantragten die Aufhebung des Bescheides und Einstellung des Verfahrens, insbesondere, weil die Inserate tatsächlich sowohl an Männer als auch Frauen gerichtet wären, vor allem in Form des Zusatzes „(m/w)“ und keinerlei Anhaltspunkte für eine Gesetzesverletzung vorlägen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK