„Elektronischer Rechtsverkehr und beA“ ein Seminarbericht

© Jeanette Dietl

Ich habe das Online Seminar der Deutschen Anwaltsakademie „Elektronischer Rechtsverkehr und besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA)“ am 23.11.2016 „besucht“.

Der Schwerpunkt lag weniger auf Bedienung des beA, als – was auch sinnvoll ist – auf

  • Darlegung der Rechtsgrundlagen zum beA,
  • Abschnitte der Freischaltung und Erreichbarkeit der Gerichte
  • Erklärung der verschiedenen Kartenarten (beA-Karte Basic, beA-Karte Signatur, Mitarbeiter-Chipkarte, Mitarbeiterzertifikat sowie der verschiedenen Lesegeräte
  • Probleme der Rechteverwaltung
  • Sicherheitsaspekte – vor allem Virenkontrolle –
  • Benötigte Infrastruktur
  • Sinnvolle technische Ausstattung
  • Diverse organisatorische Hinweise im Hinblick auf die Nutzung einer elektronischen Akte incl. Tipps zum Scannen etc.

Hier wurde dargelegt, dass die Probleme nicht in der Bedienung des beA, sei es über die Web-Oberfläche oder die Anwaltssoftware, liegen, sondern in dem organisatorischen Bereich.

Selbstverständlich wurde anhand der Schulungsfreischaltung des beA auch dargestellt, wie eine Nachricht zur Versendung gelangt, was aber eigentlich unnötig war, da diese sich nicht von der Nutzung des EGVP unterscheidet und ohne Schulung auch von jedem, der Outlook bedienen, veranlasst werden kann.

Was ist als wichtig zu nennen?

Freischaltung des beA

Nach wie vor ist unklar, wann das beA freigeschaltet wird. Das es irgendwann freigeschaltet werden wird, ist keine Frage. Ob die bisherigen Grundlagen incl. RAVPV ausreichen, wird sich wohl in Kürze gerichtlich klären.

Opt In-Möglichkeit

Viele Kanzleien gehen davon aus, dass spätestens zum 1.1.2022 mit allen Gerichten der elektronische Rechtsverkehr durchgeführt wird (bis auf die Strafgerichtsbarkeit)
Das ist nicht ganz richtig. Die einzelnen Länder haben die Möglichkeit, die Erreichbarkeit ihrer Gerichte auf den 1.1 ...

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