Rezension: Schuldrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Peifer, Schuldrecht – Gesetzliche Schuldverhältnisse, 5. Auflage, Nomos 2016


Von stud. iur. Jannina Schäffer, Tübingen




Das Lehrbuch „Schuldrecht – Gesetzliche Schuldverhältnisse“ von Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer erscheint dieses Jahr in der 5. Auflage. Es ist neben den großen Klassikern des Schuldrechts von Looschelders, Medicus/Lorenz und Brox/Walker eines der eher unbekannteren Werke zum Schuldrecht. Anhand der Auflagenzahl kann man aber deutlich erkennen, dass das Lehrbuch sich in den letzten 10 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und auf dem Markt etabliert hat.


Vor allem Studierenden der Ruhr-Universität Bochum und der Universität zu Köln dürfte das Lehrbuch bekannt sein. Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer (geb. 1962) lehrte dort im Bereich des Zivilrechts und hat seine Forschungsschwerpunkte im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht sowie im Medienrecht. Seit 2005 ist Peifer Direktor des Instituts für Medienrecht und Kommunikationsrecht der Universität zu Köln Seit 2006 ist er zudem Direktor des Instituts für Rundfunkrecht; ebenfalls an der Universität zu Köln.


Auf ca. 300 Seiten versucht Peifer den Studierenden die gesetzlichen Schuldverhältnisse näherzubringen. Damit fällt das Werk wesentlich dünner aus, als andere Lehrbücher zu diesem Thema, die teils 600 und mehr Seiten haben. Einerseits kann man das Buch dadurch zügiger durcharbeiten, andererseits stellt sich allerdings die Frage, ob Peifer darin wirklich den gesamten, außerordentlich examensrelevanten Prüfungsstoff zu den gesetzlichen Schuldverhältnissen unterbringen kann.


Im ersten Teil des Buches wird ein Überblick über die vertraglichen und gesetzlichen Schuldverhältnisse gegeben. Insbesondere wird der Unterschied zwischen außervertraglicher und vertraglicher Haftung dargelegt und Konkurrenzfragen aufgegriffen ...

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