Veganes Recht – ein fleischloser Exot im Rechtsberatungsdschungel

„Go vegan“ prangt es auf Uni-Toiletten, Schönfelder mit Plastik- anstatt Lederbindung, Soja statt Rumpsteak, Hefeflocken statt Käse, Hafermilch statt Vollmilch.
Die veganen Ersatzprodukte haben unlängst Einzug in unseren Lebensalltag gefunden und sind aus den Lebensmittelmärkten nicht mehr wegzudenken.

Neben den Trendlabels „Glutenfrei“, „Laktosefrei“ und „Vegetarisch“, sind viele Lebensmittel mittlerweile mit dem Hinweis „vegan“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung „vegan“ hat „vegetarisch“ mittlerweile um vier Prozentpunkte überholt.
Ein Verkaufsargument, das zieht.

Go vegan – Trend oder Lebenseinstellung?

Die Zahl der vegetarisch-vegan lebenden Menschen wird weltweit auf etwa eine Milliarde geschätzt.
Aufgeschlossene junge Menschen, die sich mit ihrem Konsum auseinandersetzen, sind die Zielgruppe des veganen Marketingbooms.

Die Ernährung ist zum Alleinstellungsmerkmal geworden

Neben klassischen Vegetariern und Veganern gibt es Flexiveganer, lactovegetarische Flexiveganer, Pescetarier, Frutarier, Ovo-Vegetarier (nicht zu verwechseln mit dem Octo-Vegetarier, der nur zu den Uhrzeiten Fleisch isst, die sich durch acht teilen lassen), Freeganer und sogenannte Pudding-Vegetarier (Nein, diese ernähren sich nicht ausschließlich von Pudding, Details zu den Ernährungsformen s. hier: http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2013-10/infografik-artikel-ernaehrungsarten).
Was hat das mit Jura zu tun fragt ihr euch?
Tatsächlich eine ganze Menge. In der AdVoice 4/2016, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Essen“ befasst, wird ein interessantes Phänomen erwähnt:

Das vegane Recht

Das Magazin hat den Berliner Anwalt Ralf Müller-Amenitsch befragt, der sich schwerpunktmäßig mit veganem Recht befasst.
Er selbst ist lactovegetarischer Flexiveganer, das heißt, er verzichtet auf sämtliche tierische Produkte mit Ausnahme von Käse ...

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