Staatskanzlei: Bayern fordert Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln – Unterstützung für entsprechenden Vorstoß des Bundesrats beschlossen

Staatskanzlei: Bayern fordert Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln – Unterstützung für entsprechenden Vorstoß des Bundesrats beschlossen

22. November 2016 by Klaus Kohnen

Der Freistaat Bayern fordert ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Der Ministerrat hat heute beschlossen, einen entsprechenden Vorstoß des Bundesrats zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu unterstützen.

Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte:

„Eine flächendeckende und wohnortnahe Arzneimittelversorgung rund um die Uhr auch in Notfällen ist Daseinsvorsorge – und in einer älter werdenden Gesellschaft wichtiger denn je. Die bewährte Arzneimittelversorgung und Beratung durch die Apotheken vor Ort ist jedoch durch die aktuelle Rechtsprechung des EuGH gefährdet. Deshalb ist ein rasch greifendes Versandhandelsverbot das Gebot der Stunde.“

Der EuGH hatte die deutsche Regelung für nicht anwendbar erklärt, wonach die Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel auch für ausländische Versandapotheken gilt ...

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