StMBW: Demokratieerziehung und Politische Bildungsarbeit für Schülerinnen und Schüler an Bayerns Schulen fest verankert – Schule als Lernort für Demokratie

StMBW: Demokratieerziehung und Politische Bildungsarbeit für Schülerinnen und Schüler an Bayerns Schulen fest verankert – Schule als Lernort für Demokratie

21. November 2016 by Klaus Kohnen

Demokratieerziehung und Politische Bildungsarbeit haben in Bayerns Schulen ihren festen Platz – ganz entsprechend dem Art. 131 BV. Und zwar zunächst im Unterricht, aber auch im Schulalltag. Schule ist darüber hinaus ein Lernort für Demokratie – von der Schülervertretung bis zur Schülerzeitung.

1. Politische Bildung wird in Bayern gemäß dem Gesamtkonzept als fächerübergreifende Gesamtaufgabe verstanden. Allerdings hat die Demokratieerziehung und Politische Bildungsarbeit auch einen konkreten Ort: Dem Fach Sozialkunde kommt hier ebenso wie z.B. dem Fach Geschichte, Recht und Wirtschaft aber auch Deutsch, Geographie, Religion und Ethik eine besondere Bedeutung zu. Damit stellt politische Bildung in allen Schularten und über alle Jahrgangsstufen hinweg einen fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsauftrag dar.

2. Politische Bildungsarbeit muss in einem umfassenden Sinne Information über und argumentative Überzeugungsarbeit für unseren freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat geben und zur Umsetzung anregen. Inhaltlich orientiert sie sich dabei am Lehrplan. In diesem sind das Grundgesetz, die Bayerische Verfassung, Grund-, Freiheits- und Menschenrechte, politische Systeme sowie die Gesellschaft in ihren Strukturen und Wandelprozessen verankert und werden im Unterricht behandelt.

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