Der fehlende Buchstabe

Ein einzelner (fehlender) Buchstabe in einer amtlichen Eintragung kann manchmal viel Ärger machen.

Ein Physiotherapeut behandelt einen griechischstämmigen, in Deutschland geborenen Patienten. Die Krankenversicherungskarte gibt seinen Namen als „D. Oiko…“ wieder. So wird er angeschrieben, so ergeht Mahn- und Vollstreckungsbescheid gegen ihn. So wird auch die Zwangsvollstreckung beauftragt.

Jetzt meldet sich aber der aufmerksame Gerichtsvollzieher. Unter der angegebenen Adresse wohnt laut Melderegister der „D. Iko…“ und sein Vater, der „K. Oiko…“. Vollstrecken kann er aufgrund dieser Tatsache nicht: schließlich ist „D. Iko…“ genauso wenig wie „K. Oiko…“ der im Titel genannte „D. Oiko…“.

Das angefragte Meldeamt bestätigt: laut Pass heißt der Mensch „D ...

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