Die Podiumsdiskussion „Der Schwerpunkt in Gefahr“ – Zwischen Wissenschaftlichkeit und schlechter Vergleichbarkeit

Am gestrigen Abend fand im Hörsaal A2 der Universität zu Köln die Podiumsdiskussion „Schwerpunkt in Gefahr“ statt. Veranstalter waren die Landesfachschaft Jura NRW und die Fachschaft Jura der Universität zu Köln.

Die Podiumsdiskussion „Der Schwerpunkt in Gefahr“ – sinnvoll oder bloßer Aktionismus?

Das Podium war hochkarätig besetzt.
Gudrun Schäpers, Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes saß neben Prof. Heribert Hirte, MdB und Prof. Dauner-Lieb. Dazu gesellten sich Prof. von Coelln (ein entschiedener Gegner des Schwerpunktes) und Vito Tamburo, zweiter Vorsitzender der Bundesfachschaft Jura.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Herrn Dr. Deckenbrock.
Das Podium versprach eine interessante Diskussion und diese Erwartung wurde nicht enttäuscht.

Die Positionen der Diskussionsteilnehmer

Nach einer kurzen Einleitung durch Herrn Dr. Deckenbroch, der nicht nur die Diskussionsteilnehmer vorstellte, sondern auch den Hintergrund der Schwerpunkteinführung beleuchtete, leitete dieser zu Gudrun Schäpers über.

Frau Schäpers

Frau Schäpers ist Mitglied im Koordinierungsausschuss aus Vertretern aller Bundesländer, der einen Arbeitsauftrag durch die Justizministerkonferenz erhalten hatte und in diesem Rahmen nachforschen sollte, welche Verbesserungsmöglichkeiten es im Hinblick auf den Schwerpunkt, den Pflichtfachstoff, aber auch andere Aspekte des juristsichen Studiums gibt.
Die Ergebnisse wurden am Vormittag auf der Justizministerkonferenz vorgestellt.

Frau Schäpers gab deswegen einen Einblick in die Arbeit der Kommission, welche unter anderem die Bundeseinheitlichkeit der juristischen Ausbildung untersuchte. Sie betonte, dass der Ausschuss die Wichtigkeit des Schwerpunktes erkannt habe, und diesen auch weitestgehend erhalten wolle. Allerdings seien bei der Untersuchung von 40 juristischen Fakultäten teilweise starke Abweichungen aufgefallen.
Deswegen wurde ein Fokus auf einige Fragestellungen gelegt ...

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