Anwalt will so gerne Trecker fahren… und darf es ohne Fahrprüfung nicht

von Thorsten Blaufelder

Nov 18

Will ein Anwalt Trecker fahren, muss er schon grundsätzlich den Traktorführerschein machen. Selbst wenn er den alten Führerschein der Klasse 3 hat, kann er diesen nicht auf den aktuellen Traktorführerschein der Klasse T ohne Prüfung umschreiben lassen, entschied am Donnerstag, 17.11.2016, das Verwaltungsgericht Berlin (AZ: 4 K 143/16). Dies sei nur dann möglich, wenn der Antragsteller auch tatsächlich in der Land- oder Forstwirtschaft tätig ist. Eine anwaltliche Tätigkeit reiche nicht aus.

Der klagende Anwalt hatte im Mai 2013 seine alte Fahrerlaubnis der Klasse 3 auf die aktuellen Fahrerlaubnisklassen umschreiben lassen. Anfang 2015 beantragte er zusätzlich auch die Erteilung der Klasse T. Diese würde den Anwalt dazu berechtigen, bis zu 60 km/h schnelle Zugmaschinen sowie bis zu 40 km/h schnelle selbstfahrende Arbeitsmaschinen sowie Futtermischwagen beim Einsatz in der Land- oder Forstwirtschaft zu führen. Früher hatte dazu der Führerschein mit der Klasse 3 ausgereicht.

Die Fahrerlaubnisbehörde lehnte die Umstellung auf die für das Treckerfahren erforderliche Klasse T ab. Der Anwalt habe nicht nachgewiesen, dass er in der Land- oder Forstwirtschaft tätig ist ...

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