Killt das Internet die Bestandsverträge im Handel?

Roland Marko, Birgit Kraml, Peter Oberlechner

Bei einem heute von Wolf Theiss und Regioplan Consulting veranstalteten Top-Level-Branchenseminar standen die rechtlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen des wachsenden Online-Handels an den Handel im Zentrum der Diskussion.

Herkömmliche Verkaufsflächen stehen in zunehmenden Wettbewerb mit rein virtuellen. Conclusio: Die rapide zunehmende Bedeutung des Internets als Verkaufsplattform macht erforderlich, Handelsmietverträgen an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Seit dem Beginn des digitalen Zeitalters sind Modelle für die Mietzinsbildung für Handelsflächen wesentlich unverändert geblieben: Mietverträge sehen eine Basismiete vor, und z.B. in Einkaufszentren, aber auch in Top-Frequenzlagen gibt es zusätzlich noch eine umsatzabhängige Komponente.

Der Online-Handel mischt die Handelslandschaft neu auf
Physische Geschäftsflächen verlieren derzeit laufend an Geschäft und Umsatz. Für Vermieter wird es daher zunehmend schwieriger, Geschäftsräume lukrativ zu vermieten.

Mit fortschreitendem Online-Handel stellt sich die Frage, ob und wie Verkäufe übers Internet in die (Umsatz)mietberechnung einbezogen werden sollen – z.B. dann, wenn Waren über das Internet bestellt und in einem bestimmten Shop abgeholt werden können ...

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