Häufige Fragen zu den Rechtsanwaltskammern

Die Rechtsanwaltskammern sind den meisten Personen, auch außerhalb der Juristerei ein Begriff. Aber was genau verbirgt sich dahinter und wie sind sie aufgebaut? Einige häufige Fragen dazu haben wir hier zusammengestellt.

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Was sind die Rechtsanwaltskammern?

Die Rechtsanwaltskammern sind die Institutionen der anwaltlichen Selbstverwaltung. Mitglieder sind alle Rechtsanwälte des Kammerbezirks (§ 60 Abs. 1 Satz 2 der Bundesrechtsanwaltsordnung).

Die RAK ist von ihrer Rechtsnatur her eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (§ 62 Abs. 1 BRAO). Das bedeutet, dass es sich zwar um eine nicht-staatliche Einrichtung handelt, sie aber trotzdem Staatsaufgaben und hoheitliche Befugnisse wahrnimmt (sog. mittelbare Staatsverwaltung).

Wie viele Rechtsanwaltskammern gibt es?

In Deutschland bestehen derzeit 27 regionale Rechtsanwaltskammern. Grundsätzlich gibt es in jedem der 24 Oberlandesgerichtsbezirk eine Kammer (§ 60 Abs. 1 Satz 1 BRAO), allerdings kann die Landesjustizverwaltung in einem OLG-Bezirk auch mehrere Kammern einrichten. Die drei „zusätzlichen“ Rechtsanwaltskammern sind diejenigen in Freiburg (OLG-Bezirk Karlsruhe), Kassel (OLG-Bezirk Frankfurt/Main) und Tübingen (OLG-Bezirk Stuttgart).

Hinzu kommt noch die Rechtsanwaltskammer der Anwälte beim Bundesgerichtshof für Zivilsachen, die bei keinem Oberlandesgericht, sondern direkt beim BGH zugelassen sind.

Die BGH-Anwaltskammer ist mit nur ca. 40 Mitgliedern die kleinste, die Münchner Anwaltskammer mit über 20.000 Mitgliedern die größte.

Über diesen 28 Kammern steht die Bundesrechtsanwaltskammer.

Welche Aufgaben haben die Rechtsanwaltskammern?

Die RAK nehmen die Aufgaben der anwaltlichen Selbstverwaltung wahr ...

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