Geringverdiener 2017: Zusatzbeitrag bleibt unverändert

Der Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung bleibt auch im Jahr 2017 unverändert bei 1,1 %. Zum 1.11.2016 war es wieder einmal soweit. Der Schätzerkreis, ein Expertengremium, der gesetzlichen Krankenversicherung hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für das Jahr 2017 bekannt gegeben. Zwar muss das Bundesministerium für Gesundheit den Zusatzbeitrag noch offiziell bestätigen, doch besteht daran im Grunde kein Zweifel.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung hat für den Großteil Ihrer pflichtversicherten und freiwillig krankenversicherten Arbeitnehmer keine Auswirkungen. Denn für diese müssen Sie die Beiträge zur Krankenversicherung um den kassenindividuellen Zusatzbeitrag erhöhen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag hingegen hat letztlich nur Auswirkungen für die Beitragsberechnung Ihrer Geringverdiener.

Das sind Geringverdiener

Von Geringverdienern spricht man in der Lohnabrechnung, wenn das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt nicht mehr als 325 € beträgt. In der Praxis sind dies im Grunde Auszubildende, deren Arbeitsentgelt 325 € im Monat nicht übersteigt. Der andere Personenkreis, der von dieser Regelung betroffen ist, sind Personen im Rahmen eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres.

Für Geringverdiener gilt in der Lohnabrechnung, dass die Arbeitnehmer selbst keine Eigenanteile zur Sozialversicherung zahlen. Vielmehr übernimmt der Betrieb (Arbeitgeber) die vollen Beiträge und zahlt diese an die Sozialversicherung.

In der Krankenversicherung zahlt der Arbeitgeber dann jedoch nicht den kassenindividuellen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung, sondern den durchschnittlichen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung von 1,1 % in den Jahren 2016 und 2017 ...

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