DLA Piper Roundtable Steuerrecht: Haftung für Steuerrechtliches Fehlverhalten

Konrad Rohde (DLA Piper Frankfurt), Franz Althuber (DLA Piper Wien), Franz Reger (BMF), Stefan Schuster (Telekom Austria Group), Ulrich Torggler (Universität Wien), Rainer Borns (Volksbank Wien AG)

Die Anwaltssozietät DLA Piper lud am 10. November 2016 zum Roundtable Steuerrecht in die Barocken Suiten des Wiener Museumsquartiers.

Das Thema: „Haftung für steuerrechtliches Fehlverhalten – Risiken für die Geschäftsführung“. Rund 50 Teilnehmer, darunter Vertreter österreichischer Spitzenunternehmen – wie etwa Novomatic, UniCredit Bank Austria, RBI, OMV und EVVA – folgten der Einladung.

Am Podium diskutierten Ulrich Torggler (Universität Wien), Franz Reger (BMF), Rainer Borns (Volksbank Wien AG), Stefan Schuster (Telekom Austria Group) und Konrad Rohde (DLA Piper, Frankfurt/Main). Durch den Abend führte Franz Althuber, Partner und Leiter der Steuerrechtspraxis bei DLA Piper in Wien.

„Kann ein funktionierendes Tax Compliance-System die Geschäftsleitung vor Haftungen schützen?“ war eine der zentralen Fragen der Diskussion und wurde von den Podiumsteilnehmern einhellig bejaht. Konrad Rohde, Steuerrechtler und Country Managing Partner von DLA Piper Deutschland erläuterte in diesem Zusammenhang auch einen erst jüngst veröffentlichen Erlass der deutschen Finanzverwaltung, wonach die Existenz eines funktionierenden Tax Compliance-Systems Einfluss auf das für eine Haftung notwendige Verschulden haben könne.

Ulrich Torggler, Professor für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht an der Universität Wien führte dazu aus, dass schon aufgrund gesellschaftsrechtlicher Bestimmungen interne Kontrollsysteme bei Kapitalgesellschaften einzurichten sind. Allfällige steuerrechtliche Verstöße können – neben abgabenrechtlichen Haftungen – auch zu zivilrechtlichen Schadenersatzansprüchen gegenüber Leitungsorganen führen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK