Was ist denn der Listenpreis?

von Christoph Iser

Wir alle wissen, wer den privaten Nutzungsvorteil eines betrieblichen Kfz pauschal ermitteln möchte, muss zur 1% Regelung greifen. Der Grund: Die private Nutzung eines Kraftfahrzeugs, das zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt wird, ist für jeden Kalendermonat mit 1% des inländischen Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für Sonderausstattung einschließlich Umsatzsteuer anzusetzen.

Aber was ist in diesem Sinne eigentlich der Listenpreis? Konkret definiert findet sich dies nirgends im Gesetz. Problematisiert wurde es in einem Verfahren vor dem FG Düsseldorf (Az: 14 K 2436/14 E, R, U). Im zugrundeliegenden Sachverhalt wurde ein Taxi auch privat genutzt und für dieses die 1% Regelung durchgeführt. Das Finanzamt legte für das Fahrzeug einen Bruttolistenpreis von 48.100 € zu Grunde.

Dagegen klagte nun der Steuerpflichtige, denn aus der Preisliste für Taxi und Mietwagen des Autoherstellers konnte nur ein Bruttolistenpreis von 37.500 € entnommen werden. Das erstinstanzliche Gericht gab dem Taxifahrer recht ...

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