StMGP: Huml stärkt Suchtprävention für Migranten – Zertifikate für interkulturelle Suchtmediatoren

StMGP: Huml stärkt Suchtprävention für Migranten – Zertifikate für interkulturelle Suchtmediatoren

14. November 2016 by Klaus Kohnen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml strebt eine verstärkte Aufklärung von Migranten über Suchtgefahren an. Huml betonte am Montag in München: „Oft verhindern Sprachbarrieren und Unkenntnis, dass Migranten bei Suchtfragen Hilfe in Anspruch nehmen. Landsleute können in diesem Fall die besten ‚Türöffner‘ sein. Deshalb ist das Modellprojekt ‚Interkulturelle Suchthilfe in Bayern mit Migranten für Migranten‘ für die Suchtpräventionsarbeit so wertvoll!“

Im Rahmen des Modellprojekts haben sich 26 Bürgerinnen und Bürger mit russischsprachigem Migrationshintergrund ehrenamtlich seit Juni 2015 in einer landesweiten Schulung zu interkulturellen Suchtmediatoren ausbilden lassen. Das bayerische Gesundheitsministerium fördert das Projekt, das noch bis Ende Mai 2017 läuft, mit € 100.000. Umgesetzt wird das Projekt vom Ethno-Medizinischen Zentrum e.V. (EMZ) Hannover in Kooperation mit dem Bayerischen Zentrum für Transkulturelle Medizin e.V. und zahlreichen bayerischen Suchthilfeeinrichtungen ...

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