Frau läuft gegen Baugerüst – Selber schuld

Das Amtsgericht Nürnberg hat entschieden, dass eine Frau, die gegen eine Querstange des auf ihrem Grundstück aufgestellten Gerüsts läuft, keinen Schadensersatzanspruch gegenüber dem Unternehmen hat, welches das Gerüst aufgebaut hat.

Auf dem Grundstück der Klägerin hatte die Beklagte, ein Gerüstbauunternehmen, ein Gerüst aufgebaut, damit Sanierungsarbeiten am Anwesen der Klägerin durchgeführt werden konnten. Die Klägerin, welche von dem aufgestellten Gerüst wusste, wollte aufgrund eines Telefonanrufs eilig ins Haus gehen und stieß dabei mit dem Kopf gegen eine Gerüstquerstange. Sie erlitt dadurch eine Gehirnerschütterung.

Vor dem Amtsgericht verlangte sie von dem Gerüstbauunternehmen Schmerzensgeld, weil die Querstange nicht besonders markiert bzw. mit Bändern kenntlich gemacht worden war ...

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