Anspruch auf behindertengerechtes Wohnen

Anspruchsgrundlage für den Anspruch auf behindertengerechtes Wohnen ist § 249 BGB. Hierbei ist von dem Grundsatz auszugehen, dass der Anspruch auf behindertengerechtes Wohnen nur in Betracht kommt, wenn die Kosten konkret anfallen; es gibt grundsätzlich keinen Ersatz fiktiver Kosten des behindertengerechten Wohnbedarfs (OLG Hamm VersR 2003,780). Grundsätzlich beinhaltet der Anspruch auf behindertengerechtes Wohnen Erstattung der Mehrkosten, die für die Herrichtung einer geeigneten Wohnung erforderlich sind. Hierbei ist an folgende Fallgestaltungen zu denken: Anmietung einer geeigneten Wohnung. Eventuell kommt die Anmietung einer Wohnung bzw. eines Hauses mit Garten in Betracht, wenn dies im Hinblick auf die Art der Behinderung aus Therapiegründen angemessen ist. Umbau einer vorhandenen Wohnung oder eines Hauses (zum Beispiel Einbau eines Aufzuges Verbreiterung von Türen etc.) ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK