Betrug – Frau gibt sich als Angehörige von Flugzeugabsturzopfer aus

Es ist der 24. März 2015. Stell dir vor, du hörst im Radio vom Absturz der German Wings – Maschine. Hörst davon, dass ein Flugzeug mit 150 Insassen in den provenzalischen Alpen zerschellt ist.
Siehst im Fernsehen Bilder geschockter Angehöriger am Flughafen Düsseldorf, die ihre Liebsten nicht mit nach Hause nehmen können, deren Welt in sich zusammenbricht.
Liest im Internet von möglichen Opfern, für die dieser Tag der schlimmste und letzte in ihrem Leben war.
Und dann kommst du auf die Idee, dich selbst zu bereichern und als Angehörige auszugeben, um von der Airline kostenlose Flüge nach Frankreich spendiert zu kriegen.
Das passt nicht zusammen, denkst du. Das ist falsch und unmoralisch, denkst du. Niemand würde so etwas tun, denkst du.

Falsch gedacht. Was einem den Atem stocken lässt, ist nun Teil eines Betrugsprozesses, der erstaunlich wenig mediale Aufmerksamkeit bekommt.

Der Fall:

Um 10:01 Uhr startete das Flugzeug in Barcelona mit dem Ziel Düsseldorf. Eine halbe Stunde später erreichte es es die Reiseflughöhe und der erste Kapitän verließ das Cockpit, überließ das Steuer dem ersten Offizier, Andreas Lubitz.
Dieser leitete den Sinkflug ein. Um 10.41 Uhr schlug das Flugzeug in Höhe von 1550 m in den französischen Alpen auf. Auf dem Stimmenrekorder im Cockpit sind Rufe des ausgeschlossenen Kapitäns zu hören, der vergeblich versucht, wieder hineinzugelangen. Es handelte sich um einen erweiterten Suizid ...

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