Bayerischer Städtetag: Weiterentwicklung des Gymnasiums – Diskussion um G8/G9 – Maly: „Die Kommunen brauchen Sicherheit beim Ausbau von Gymnasien“

Bayerischer Städtetag: Weiterentwicklung des Gymnasiums – Diskussion um G8/G9 – Maly: „Die Kommunen brauchen Sicherheit beim Ausbau von Gymnasien“

10. November 2016 by Klaus Kohnen

„Die Kommunen brauchen eine klare Entscheidung über die Laufzeit des Gymnasiums. Die Sachaufwandsträger müssen wissen, ob das Gymnasium nun auf acht Stufen oder neun Stufen angelegt wird. Die Kommunen brauchen Sicherheit für die Planung bei Bau oder Ausbau von Gymnasien“, sagt der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags, Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. Derzeit laufen Gespräche des Kultusministeriums mit kommunalen Spitzenverbänden, Lehrerverbänden und Elternverbänden zur Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums (G8) auf der Basis der Eckpunkte des Bayerischen Ministerrats.

Auf Antrag soll wieder eine längere Lernzeit am Gymnasium möglich werden. An einem Gymnasium mit neunjähriger Lernzeit (G9) sollen gleichzeitig individuelle Verkürzungsmöglichkeiten angeboten werden, um das Abitur in acht Jahren abschließen zu können.

Maly: „Die derzeit diskutierten Optionen öffnen viele Modelle, die an Gymnasien gleichzeitig laufen könnten: Es gibt ein G8 in Reinform. Es soll ein G9 in Reinform geben, das aber nicht so genannt wird. Und es soll ein G9 geben, das verkürzt in acht Jahren mit dem Abitur abgeschlossen werden kann – früher hat man das Überspringen genannt. Dann soll es noch ein G8 plus geben, auf dem man nach neun Jahren zum Abitur kommen kann – früher hat man das Durchfallen genannt.“ Maly: „Vom Kultusministerium war bislang noch wenig Klärendes zu hören. Die zentrale Frage der Planbarkeit bleibt offen ...Zum vollständigen Artikel

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