Werbestopper.de von GDVI – Das „gute″ Recht der Verbraucher?

Der Verbraucherdienst werbestopper.de soll Briefkastenwerbung reduzieren. Eine große Herausforderung für werbende Unternehmen.

Aktuell ist der Online-Verbraucherdienst werbestopper.de der Gesellschaft zur Durchsetzung von Verbraucher-Interessen GmbH (GDVI) in aller Munde. In vielen deutschen Großstädten lacht uns Oliver Kahn als Testimonial auf großflächigen Plakaten mit dem Werbeslogan „Ab heute bleibt der Kasten sauber!″ entgegen.

Durch den werbestopper soll es dem Verbraucher ganz im Sinne des Verbraucherschutzes noch leichter gemacht werden, Briefkastenwerbung durch Unternehmen zu untersagen. Zudem soll einerseits das Klima durch reduzierte Papierwerbung geschützt, andererseits der „Werbemüll″ in den Briefkästen gestoppt werden.

Kostenloser Service der GDVI

Die 2014 gegründete GDVI hat es sich zur Aufgabe gemacht, Rechtsdienstleistungen und redaktionelle Inhalte zum Thema „Verbraucherrecht″ anzubieten. Seit September 2016 hat die GDVI den Online-Verbraucherdienst werbestopper.de im Programm und bereits umfangreiche Werbewidersprüche im Namen vielzähliger Verbraucher an Unternehmen versandt.

Die betroffenen Unternehmen müssen dann entscheiden, ob und ggf. wie sie handeln. Die aus rechtlicher Sicht entscheidende Frage ist, ob in dem übermittelten Schreiben ein wirksamer Werbewiderspruch zu sehen ist, auf das die Unternehmen reagieren müssen.

Verfahren von werbestopper.de

Das Prozedere von werbestopper.de ist einfach: In einem ersten Schritt muss sich der Verbraucher unter Angabe von Name und Anschrift auf der Internetseite registrieren. Für die anschließende Abbestellung von Werbung in einem bestimmten Postleitzahlbereich reicht schon ein einziger Mausklick des registrierten Verbrauchers. Dadurch werden alle in diesem Postleitzahlbereich werbenden Unternehmen automatisch auf eine sog. „Blacklist″ gesetzt ...

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