Rechtsunsicherheit für Verluste bei der vorweggenommenen Erbfolge von Körperschaften

von Christoph Iser

8c KStG ist die unliebsame Vorschrift, nach der bisher nicht genutzte Verluste teilweise oder ganz wegfallen, wenn Anteilserwerbe von mehr als 25 Prozent stattfinden. Mittlerweile hat auch der Gesetzgeber erkannt, dass jedoch der Verlustwegfall nicht immer sinnvoll ist. So zum Beispiel im Fall von Wagniskapitalgebern. Daher kommt eine neue Regelung.

In einem gesetzlich noch neu zu schaffenden § 8d KStG ist der sogenannte „fortführungsgebundene Verlustvortrag“ geregelt. Ohne auf Details der Vorschrift, die Bestandteil des Gesetzesentwurfes zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften ist, genauer eingehen zu wollen, sei nur so viel gesagt: Die Vorschrift soll regeln, dass ein Verlustwegfall nach § 8c KStG auf Antrag nicht stattfindet, wenn im wesentlichen folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Der seit drei Jahren bestehende Geschäftsbetrieb bleibt unverändert. Die Körperschaft darf sich nicht an einer Mitunternehmerschaft beteiligen. Die Körperschaft darf kein Organträger sein bzw. werden. In die Körperschaft dürfen keine Wirtschaftsgüter unterhalb des gemeinen Werts eingebracht werden. (Zu weiteren Hintergründen vgl. auch NWB Nr. 38 vom 19.09.2016, S ...Zum vollständigen Artikel


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