Crash! Richterliche Unabhängigkeit kollidiert mit Mutterschutz

An der Unabhängigkeit der Justiz gibt es nichts zu rütteln. Am gesetzlichen Mutterschutz aber auch nicht. Was ist, wenn beides aufeinanderprallt?

Die Geschichte ist schnell erzählt: Am Landgericht Darmstadt gibt es eine fünfköpfige Strafkammer. Diese verhandelte in einer Strafsache seit 2012, der Prozess zog sich über einen Zeitraum von fast zwei Jahren. Währenddessen wurde eine Richterin schwanger. Mitte Dezember 2013 unterbrach das Gericht die Verhandlung wegen den nahenden Weihnachtsfeiertagen. Als es Anfang Januar 2014 weiter ging, hatte die Richterin zwischenzeitlich entbunden – dies war ganz offensichtlich. Erklärungen dazu gab sie im Prozesstermin am 3. Januar jedenfalls keine ab. Verhandelte stattdessen weiter als sei nichts geschehen. Später erging das Urteil ...

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