Co-Investments zwischen Private Equity und strategischen Investoren

7. November 2016

Gesellschaftsrecht / M&A Private Equity

Bei der Verhandlung von Co-Investments treten einige Besonderheiten auf, die intelligenten und bewährten Lösungen zugeführt werden können.

Vor dem Hintergrund rekordhoher Bewertungen und Verschuldungsquoten suchen Private Equity Investoren nach alternativen Deal-Strukturen und intelligenten Investmentstrategien. Der enge Markt an Zielunternehmen verlangt dabei kreative Ansätze, um nicht in der Masse unterzugehen oder völlig überhöhte Kaufpreise zu zahlen.

Ein Beispiel hierfür sind gemeinsame Investitionen zwischen Finanz- und strategischen Investoren (sogenannte „Co-Investments″).

Verhandlungsschwerpunkt: Bewertung der Investitionsobjekte

Zu den offensichtlichsten Streitpunkten zählt die Bewertung der verschiedenen Investitionsobjekte. Häufig steuern sowohl der Private Equity- als auch der strategische Investor Barmittel bei, doch nur der Stratege stellt auch andere Assets zur Verfügung. Diese sind für das Zielunternehmen von besonderem Interesse, da sie aufgrund ihrer proprietären Art auf dem Markt kaum zu beschaffen sind.

Während die Cash-Komponente keiner Diskussion bedarf, sind die Verhandlungen in Bezug auf die Assetbewertung umso schwieriger: Die Investoren müssen sich über die Bewertung des Zielunternehmens auf der einen und die Bewertung der Assets auf der anderen Seite einigen.

Bindung der Assets und Wettbewerb

Als Nächstes stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen der strategische Investor bereit ist, die Assets beizusteuern.

Das Zielunternehmen und der Private Equity Investor wollen sicherstellen, dass die Assets dem Zielunternehmen während des Investmentzeitraums dauerhaft und unwiderruflich zur Verfügung stehen. Der strategische Investor hingegen verlangt Flexibilität ...

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