Rezension: Jugendstrafrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Streng, Jugendstrafrecht, 4. Auflage, C.F. Müller 2016


Von stud. iur. Jannina Schäffer, Tübingen




Einer der beliebtesten Schwerpunktbereiche an den Universitäten stellt das Themengebiet „Kriminalwissenschaften“ dar. Neben Jugendstrafrecht und Kriminologie sieht der Studienplan oft auch Vorlesungen in Strafvollzugsrecht und Wirtschaftsstrafrecht sowie internationalem Strafrecht vor. Bei einem derart breit gefächerten Schwerpunktbereich, fällt es den Studenten oft schwer, die richtigen Lehrbücher auszuwählen. Zwar gibt es Lehrbücher, die alle Themengebiete in einem Buch darstellen, der klassische Weg ist jedoch immer noch, sich zu jedem Rechtsgebiet ein Lehrbuch zu kaufen und durchzuarbeiten. Dabei gehört neben der Kriminologie auch das Jugendstrafrecht zu einem der wichtigsten Themenbereiche, bei denen der Student auf keinen Fall auf Lücke setzen sollte. Fraglich ist also, ob das Buch „Jugendstrafrecht“ die Ansprüche erfüllt, die ein Student an Literatur zum Schwerpunktbereich Kriminalwissenschaften hat.


Dr. iur Dr. h.c. Franz Streng (geb. 1947) war jahrelang Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein speziell für den Schwerpunktbereich konzipiertes Lehrbuch „Jugendstrafrecht“ erscheint 2016 bereits in der 4. aktualisierten Auflage. Berücksichtigt werden gegenüber der 3. Auflage unter anderem neue Entwicklungen bei der Sicherungsverwahrung. Erweitert wurden außerdem die Darstellungen zum „Warnschussarrest“ und zur „Vorbewährung“. Erwähnung findet auch die Initiativen für eine verstärkte sozial- und humanwissenschaftliche Ausbildung der Jugendrichter, was das Lehrbuch im Bereich Jugendstrafrecht zu einem der aktuellsten auf dem Markt macht.


Auf ca. 300 Seiten bemüht sich der Autor, den Studierenden das Jugendstrafrecht nahezubringen ...

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