Mutterschutzgesetz schützt werdende Mütter vor Arbeitsantritt

Das Mutterschutzgesetz (kurz MuSchG) schützt nicht nur die körperliche Unversehrtheit der werdenden Mütter und des ungeborenen Kindes, es regelt auch eine finanzielle Unterstützung der (werdenden) Mütter. Beispielsweise sieht § 11 MuSchG vor, dass die werdende Mutter im Falle eines Beschäftigungsverbots Anspruch auf Mutterschaftslohn hat. Dieser berechnet sich nach dem zuletzt bezogenen Durchschnittsgehalt.

Was aber, wenn die werdende Mutter im Vorfeld ihres Beschäftigungsverbots noch gar nicht gearbeitet hatte und insoweit noch kein Durchschnittslohn errechnet werden kann? Diese Frage, wie auch die Ausgangsfrage, ob eine solche werdende Mutter überhaupt einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld hat, hatte das LAG Berlin-Brandenburg kürzlich zu beantworten. Es ist mit Urteil vom 30.09.2016, Az ...

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