StMI: Herrmann startet Pilotprojekt ‚Body-Cams‘ für Polizisten

StMI: Herrmann startet Pilotprojekt ‚Body-Cams‘ für Polizisten

2. November 2016 by Klaus Kohnen

‚Body-Cams‘ für mehr Schutz der Polizisten – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann startet Pilotprojekt in Augsburg, München und Rosenheim: Nur an gefährlichen Orten und bei kritischen Einsatzsituationen – Ein Jahr Erprobung unter wissenschaftlicher Begleitung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat bei der Bayerischen Polizei ein Pilotprojekt zur Einführung von Body-Cams gestartet.

In Augsburg, München und Rosenheim werden unsere Polizistinnen und Polizisten testen, ob sie durch den Einsatz von Body-Cams weniger angegriffen oder beleidigt werden“, erklärte Herrmann heute in München. „Damit wollen wir diejenigen besser schützen, die tagtäglich für unsere Sicherheit ihren Kopf hinhalten.“

Aufgrund der deutlich erkennbaren Videoüberwachung erhofft sich Herrmann eine höhere Hemmschwelle Polizeibeamte anzugreifen. Entsprechende Erfahrungen in anderen Bundesländern wie Hessen, die Body-Cams testen, hätten dies bereits gezeigt. Wie der Minister deutlich machte, werden die Body-Cams ausschließlich an gefährlichen Orten und bei kritischen Einsatzsituationen eingesetzt, beispielsweise nachts auf den sogenannten ‚Feiermeilen‘. Sie zeichnen Bild und Ton auf.

Laut Herrmann ist das Body-Cam-Pilotprojekt auf ein Jahr ausgelegt. Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation übernimmt die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege, Fachbereich Polizei.

Es geht uns darum, die Vor- und Nachteile von Body-Cams in der täglichen Polizeipraxis detailliert zu prüfen“, so Herrmann.

Während des Projekts sei beispielsweise vorgesehen, die teilnehmenden Beamten zu ihren Eindrücken zu befragen ...

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