Gesetzliche Erbfolge bei einer Zugewinngemeinschaft

Wenn einer der Ehegatten stirbt, hängt die Erbfolge natürlich zunächst davon ab, ob der Erblasser eine letztwillige Verfügung, also etwa ein (handschriftliches) Testament, hinterlässt. Ist dies nicht der Fall, kommt es zur sogenannten gesetzlichen Erbfolge. Für diese ist wiederum entscheidend, in welchem Güterstand der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes lebte. Hier soll es heute nur um den Fall gehen, dass kein Ehevertrag vorliegt, also der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft gegeben ist. Bei dieser Zugewinngemeinschaft ist es so, dass die Vermögen beider Eheleute in der Ehe getrennt bleiben. Der Mann hat Vermögen, die Frau hat Vermögen. Natürlich kann es aber auch so sein, dass beide Ehepartner gemeinsames Eigentum haben, zum Beispiel je hälftig an einem Hausgrundstück. Stirbt dann einer des Ehepaares, erbt gesetzlich der sogenannte Längstlebende im Wege des deutschen Erbrechts ein Viertel ...Zum vollständigen Artikel


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