Ordnungsamt Köln: Seifenblasen-Verbot in der Öffentlichkeit?

von Jannina Schäffer

Große, schillernde Seifenblasen, die durch die Fußgängerzone schweben, verzückte Eltern und ihre Kinder, die den Blasen hinterherlaufen, um sie mit dem Finger zerplatzen zu lassen. Das soll in Köln nun wegen eines Seifenblasen-Verbots der Vergangenheit angehören. Wer dort in den Öffentlichkeit Seifenblasen pustet, dem droht laut Stadtordnung ein Bußgeld von bis zu 510 Euro.

Gemäß § 3 der Kölner Stadtordnung ist die Verunreinigung von öffentlichen Flächen verboten. Hierzu gehört insbesondere das Wegwerfen von Abfällen und das Ausspucken von Kaugummi. Auch das Beschmieren und Besprühen von öffentlichen Anlagen sowie das Anbringen von Werbung jeglicher Art ist verboten.

Grundsätzlich kann man die Bemühungen der Stadt, ein sauberes und ordentliches Stadtbild zu erhalten, nachvollziehen. Jeder, der schon einmal einen Kaugummi am Schuh kleben hatte, wird auch dieses Verbot gut verstehen können. Die Begründung für das Seifenblasen-Verbot hört sich jedoch eher kleinlich an:

Die Seifenlauge enthalte Spühlmittel und dieses schädige die Umwelt ...

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