E-Learning-Plattformen zur Mitarbeiterschulung und Datenschutz Teil 2

von Matthias Rosa

E-Learning-Systeme zur Mitarbeiterschulung werden in Unternehmen immer populärer eingesetzt. Die Nutzung solcher Angebote hat vor allem durch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten mobiler Endgeräte (Tablets oder Smartphones) immer mehr an Bedeutung zugenommen. Der nachfolgende Artikel ist Teil 2 zu dem Thema. Teil 1 finden Sie hier.

5. Einsatz externer Anbieter

Wird beim E-Learning die Lösung eines externen Anbieters eingesetzt, müssen zudem die gesetzlichen Vorgaben einer Auftragsdatenverarbeitung (§ 11 BDSG) erfüllt werden. Verantwortlich und daher im Zweifel auch haftbar, ist immer Anwender, also der jeweilige Betrieb und nicht der externe Anbieter eines E-Learning-Systems, der die Daten mit Personenbezug verarbeitet.

6. Erfordernis eines Auftragsdatenverarbeitungsverarbeitungsvertrags

Der Betrieb muss hierzu mit dem E-Learning- Anbieter einen schriftlichen Vertrag abschließen. Er muss als verantwortliche Stelle dafür sorgen, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen gemäß § 11 Absatz 2 BDSG erfüllt werden.

Gleichzeitig muss er damit einhergehende Kontrollpflichten gegenüber dem E-Learning- Anbieter hinsichtlich der Datenverarbeitung wahrnehmen. Um Kontrollpflichten wahrnehmen zu können ist es mitunter wichtig zu wissen, wo und von wem konkret die Daten verarbeitet werden. Dies gilt allerdings ebenso für die Datensicherung ...

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