Digitaler Nachlass – Möglichkeiten der Vorsorge

Matthias Winterstein

Der digitale Nachlass im Erbrecht ist heute schon sehr groß und wird in Zukunft noch weiter steigen. Es geht um die Frage, wie mit Internetaktivitäten von Verstorbenen bzw. Geschäftsunfähigen umzugehen ist.

– Wie kann der „digitale Nachlass“ schnell abgewickelt werden?
– Was umfasst der digitale Nachlass?

Die Juristen sprechen beim digitalen Nachlass neben der kompletten Hard- und Software des Erblassers auch von seinen lokalen Datenträgern oder im Internet gespeicherten Daten sowie insbesondere allen Zugängen im Internet. Ebenfalls vom digitalen Nachlass umfasst sind alle E-Mails des Erblassers, dessen Rechte an Websites und Blogs, Fotos, Videos und Textbeiträge, die im Internet veröffentlicht wurden. Es zählen zum digitalen Nachlass auch alle Vertragsbeziehungen, die über das Internet zustande gekommen sind sowie sämtliche Beziehungen zu Access oder E-Mail-Account-Provider.

Welche Möglichkeiten der Vorsorge für den digitalen Nachlass gibt es?

Ausdrücklich abzuraten ist, alle relevanten online Aktivitäten samt dazugehörigen Passwörtern in einem privat geführten digitalen Verzeichnis aufzulisten. Die damit verbundenen Nachteile und Risiken sind zu groß.

Abzuraten ist auch von der Möglichkeit, Zugangsdaten im Testament oder in einer Vorsorgevollmacht zu nennen ...

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