Kommentar: Erhöhung der EEG-Umlage - Folge falscher Politik

von Dr. Peter Nagel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Am 14. Oktober wurde die neue EEG-Umlage für das Jahr 2017 bekannt gegeben:6,88 ct/kWh.

Kritiker der Erneuerbaren Energien werden nun wieder laut verkünden, der rasche Ausbau der Erneuerbaren Energien sei schuld. Doch gut ist, dass immer mehr Journalisten, wie heute Werner Eckert auf der ARD Homepage, beginnen, sachlich über die Hintergründe zu berichten und sich eben nicht in den fast schon hysterischen Chor der Ökostromkritiker einreihen, wie zum Beispiel BDI Präsident Grillo.

Wirtschaftsminister Gabriel hatte groß angekündigt, die Kosten für die Verbraucher gering zu halten. Nun zeigt sich, dass seine Politik versagt hat, die Kostenbremse wirkt nicht und für den Klimaschutz ist die Ausbaubremse sowieso kontraproduktiv. Er verfolgt schlichtweg die falsche Strategie, wenn er auf das Ausbremsen der Erneuerbaren Energien setzt. Doch dies hätte er längst wissen können, denn schon 2014 zeigte sich, dass die Vergütungszahlungen für die Erneuerbaren Energien nur 42% der EEG-Umlage ausmachten. 20% fielen auf Industrierabatte und 23% auf den Rückgang der Börsenstrompreise.

„Gäbe es diese Begünstigung [für die Industrie] nicht, läge die EEG-Umlage heute um 1,4 Cent je Kilowattstunde niedriger.“, schreibt Uwe Nestle ...Zum vollständigen Artikel


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