Deutscher Städtetag: Deutscher Städtetag zur 3. Weltsiedlungskonferenz Habitat III in Quito

Deutscher Städtetag: Deutscher Städtetag zur 3. Weltsiedlungskonferenz Habitat III in Quito

17. Oktober 2016 by Klaus Kohnen

Armut bekämpfen und Klima schützen – Kommunale Selbstverwaltung und Finanzausstattung der Städte ausbauen / Der Deutsche Städtetag fordert zum Auftakt der 3. Weltsiedlungskonferenz der UN (Habitat III) in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito dazu auf, die Selbstverwaltung der Kommunen weltweit stärker auszubauen und die Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten der Kommunen innerhalb der Staaten zu stärken.

Der kommunale Spitzenverband bewertet es als großes Hemmnis bei der Lösung vieler wichtiger globaler Probleme, dass die Kommunen in vielen Teilen der Welt nach wie vor eher die Durchführungsorganisationen des Staates sind als selbstverwaltete Ebenen.

Die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse aus Ludwigshafen, die in Quito in mehrere Diskussionsrunden einbezogen ist, sagte:

Starke Städte sind die besten Motoren für die in Quito zur Verabschiedung anstehende Neue Urbane Agenda. Mit einer angemessenen Finanzausstattung und mit einer funktionierenden kommunalen Selbstverwaltung können Städte viele wichtige globale Prozesse maßgeblich voranbringen und so zu einer gerechteren Zukunft für alle Menschen beitragen. Dazu zählen beispielsweise die Armutsbekämpfung, die Integration von Flüchtlingen aus Bürgerkriegsgebieten oder auch die CO2-Reduzierung und der weltweite Klimaschutz durch eine nachhaltige Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrspolitik.“

Eine zentrale Botschaft der Neuen Urbanen Agenda, die in Quito abschließend beraten und beschlossen werden soll und die der Deutsche Städtetag unterstützt, ist es, die Städte leistungsfähiger, nachhaltiger, ressourcenschonender, klimafreundlicher und umweltgerechter umzugestalten ...

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