JURA – Unwort des Jahres 2016 – die 15 Nominierten

von Jannina Schäffer

Seit 1991 wird in Deutschland das „Unwort des Jahres“ gewählt. Die Idee für diese sprachkritische Aktion stammt von dem deutschen Germanist Horst Dieter Schlosser. Die Wahl soll das Sprachbewusstsein stärken und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern.

„Unwortverdächtig“ sind Wörter oder Formulierungen, die beispielsweise gegen die
Menschenwürde verstoßen, einzelne Gruppen diskriminieren oder euphemistisch und irreführend sind.

2015 wurde das Wort „Gutmensch“ zum Unwort des Jahres gekürt. „Als „Gutmenschen“ wurden insbesondere diejenigen beschimpft, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen. Mit dem Vorwurf „Gutmensch“, „Gutbürger“ oder „Gutmenschentum“ werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert ...

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