Die Ausbildungsentschädigung

Die Ausbildungsentschädigung

Darum kassieren bei Transfers mehrere Klubs

Nur selten ist es wie im Beispiel Joel Matip, dass ein Spieler seine Karriere gleich bei einem Profiklub beginnt. Kommt dann im späteren Verlauf der erste Transfer zustande, kassiert logischerweise lediglich der abgebende Verein eine Ablösesumme. Doch: Was passiert eigentlich, wenn ein Spieler jahrelang bei einem Amateurverein ausgebildet wurde, erst später zu einem Profiklub wechselt und dann erneut transferiert wird?

Was ist die Ausbildungsentschädigung?

Die sogenannte Ausbildungsentschädigung ist in Artikel 20 des aktuellen FIFA-Reglements verankert und legt fest, dass eine Ausbildungsentschädigung fällig wird, wenn ein Verein einen Amateurspieler oder einen Profispieler, der zuvor ohne Lizenz war, unter Vertrag nimmt und ihn daraufhin als Lizenzspieler einsetzt.

Wie sieht die Zahlung aus?

Zehn Prozent der Ausbildungsentschädigung stehen dem Verein zu, für den der Spieler erstmals im Bereich des DFB und nachweisbar drei Jahre ununterbrochen spielberechtigt war (Vaterverein). Der Anspruch auf die übrige Entschädigung steht jedem Verein, für den der Spieler innerhalb der letzten fünf Jahre vor seiner Verpflichtung als Lizenzspieler spielberechtigt war, zeitanteilig nach Monaten zu ...

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