Warum der Suizid von AlBakr eine mehrfache Tragödie ist

von Holger Schmidt

15.10.2016, von Holger Schmidt

Der Suizid des Terrorverdächtigen Jabr Al-Bakr ist eine Tragödie. Nicht nur, weil Terrorverdacht hin oder her, der selbstgewählte Tod eines Menschen in staatlichem Gewahrsam nicht achtlos hingenommen werden darf. Es ist unerträglich, dass Stimmen laut werden, die den Freitod als effiziente Lösung für einen möglichen Massenmörder ansehen. Es mag sein, dass der Mann in Deutschland ein Blutbad anrichten wollte. Aber zu den Stärken unserer Gesellschaft gehört, dass auch gegenüber unseren Feinden der Rechtsstaat gilt. Dazu gehört das faire Verfahren und der Schutz des Lebens. Wer darüber hinweg gehen will, ist nicht besser, als die, die unsere Freiheiten angreifen wollen.

Eine weitere Tragödie ist es aber, dass es in kurzer Zeit schon wieder Sachsen ist, das Schlagzeilen macht ...

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