Rezension: Urheberrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Urheberrecht

Wandtke (Hrsg.), Urheberrecht, 5. Auflage, DeGruyter 2016

Von cand. jur. Marvin Jäschke, Göttingen

Als eines der wichtigsten Immaterialgüterrechte in der deutschen Jurisprudenz gilt das Urheberrecht, das zwar nicht Pflichtstoff der ersten juristischen Prüfung ist, aber an vielen Universitäten im Schwerpunktbereich gelehrt wird. Diese von europäischer und nationaler Kasuistik durchwobene Rechtsmaterie den Studierenden und jungen Fachanwält/innen zu vermitteln, versucht das vorliegende Lehrbuch zum Urheberrecht, das von Emeritus Dr. Artur-Axel Wandtke herausgeben wird und im De Gruyter-Verlag erschienen ist. Bearbeiter des fast 600 Seiten starken Werks sind dabei neben dem Herausgeber RA’in Dr. Dietz –Polte LL.M., RA Dr. Kauert¸ Prof. Dr. Schunke und RA’in Dr. Wöhrn. Dabei werden in der nun fünften Auflage die – fast zahllos scheinenden – legislativen Vorhaben und Umsetzungen europäischer Richtlinien ebenso berücksichtigt, wie die – teils überraschend voraneilenden – Urteile nationaler und europäischer Gerichte.

Mit seinen 13 Kapiteln ist das Werk dabei – ausgehend vom ersten Kapitel der Einleitung – systematisch gut gegliedert: Mit dem Werkbegriff samt seiner Voraussetzungen und Werkarten sowie der Urheberschaft beschreibt das zweite Kapitel zunächst die Grundvoraussetzungen eines Urheberrechts, bevor das dritte Kapitel die dadurch entstehenden Rechte des Urhebers, namentlich die Urheberpersönlichkeits- und Verwertungs- sowie sonstigen Verwertungsrechte beleuchtet.

Nach dem vierten Kapitel, das sich mit dem Urhebervertragsrecht der Frage der Übertragbarkeit von Urheberrechten widmet, erfolgen im fünften Kapitel mit den Schrankenbestimmungen die rechtlichen Grenzen und die mögliche Rechtfertigung der Verletzung von Urheberrechten ...

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