Der Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften

(Artikel aus der Iurratio Ausgabe 2/2016)

Nahezu jede juristische Fakultät in Deutschland hat sie – eine Fachschaft. Die Strukturen weichen je nach Universität voneinander ab. Teilweise besteht sie aus gewählten Vertretern, teilweise aus freiwilligen Mitarbeitern, teilweise ist sie eine Mischung aus beidem. Das Ziel all dieser Fachschaften ist jedoch identisch – sie bilden das Bindeglied zwischen Fakultät und Studierendem und sollen dem Studierenden das Studium erleichtern, Probleme aufdecken und im Optimalfall lösen.

Bei der Arbeit der Fachschaften fallen allerdings auch Mankos in der juristischen Ausbildung auf, die auf Universitätsebene nicht zu beheben sind. Hierfür ist der Austausch mit anderen Fakultäten und Fachschaften nicht nur sinnvoll, sondern auch äußerst hilfreich. Zu diesem Zweck hat sich im Jahre 2012 ein Zusammenschluss der juristischen Fachschaften aus ganz Deutschland gebildet – der BRF.

In jährlichen Treffen wird im Laufe eines arbeitsintensiven Wochenendes in Workshops über Stärken und Schwächen der juristischen Ausbildung beraten, der Vergleich der einzelnen Fakultäten und Bundesländer inspiriert zur Problemlösung auf Fakultätsebene und neuen Ansätzen. Zudem wird das Ziel der Vergleichbarkeit der Abschlüsse der einzelnen Bundesländer angestrebt.

Auf den jährlichen Treffen wird der Vorstand gewählt, sowie verschiedene Ausschüsse besetzt, die sich das Jahr über mit wichtigen Fragen befassen. Mittlerweile hat sich neben dem BRF auch bereits eine landesweite Vertretung gegründet, für NRW die LFS NRW, weitere Bundesländer wollen diesem Beispiel folgen und so die Studienbedingungen im jeweiligen Bundesland verbessern.

Der BRF ist mittlerweile eine Plattform für mehr als 110.000 Jurastudierende und 44 Fachschaften bundesweit ...

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