Bodycams auf dem Vormarsch

von Daniela Windelband

Mehrere Bundesländer schaffen derzeit eine gesetzliche Grundlage für den Einsatz sogenannter Bodycams. Darunter versteht man gut sichtbar auf der Schulter oder auf Brusthöhe des Polizisten angebrachte Kameras, die im Notfall Übergriffe aufzeichnen können. Bei der anlassbezogenen Aufzeichnung – beispielsweise bei einer Personenkontrolle oder beim Schlichten von Streitigkeiten – leuchtet ein rotes Aufnahmelicht auf.

Diese Woche hat der baden-württembergische Landtag einen Gesetzesentwurf verabschiedet, in dem der Einsatz dieser Kameras durch die Polizei geregelt wird. Das Besondere in Baden-Württemberg ist, dass der Polizei auch ein 60 sekündiges Prerecording gestattet wird (vgl. hier).

Was heiß das genau

Die Polizisten entscheiden mittels einer Fernbedienung am Handgelenk selbst, zu welchem Zeitpunkt aufgenommen wird. Das gilt zurzeit für alle Einsätze in Deutschland. Egal ob bei der Bundespolizei, die den Einsatz der Kameras ebenfalls testet, als auch in den verschiedenen Bundesländern, die Bodycams bereits im Einsatz haben. In Baden-Württemberg und Hessen gibt es darüber hinaus ein Prerecording ...

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