Belästigung: Aus dem Keller hört man lautes Peitschenknallen, Kettenrasseln und Stöhnen

Amtsgericht Berlin-Mitte, Urteil vom 13.05.2014 - 29 C 31/13 Belästigung: Aus dem Keller hört man lautes Peitschenknallen, Kettenrasseln und Stöhnen Das Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft betreibt im Keller des Hauses ein SM-Studio. Dies bringe eine erhebliche Belästigungen der anderen Bewohner des Hauses mit sich. Im Haus sei insbesondere lautes Peitschenknallen, Kettenrasseln und Stöhnen zu hören. Mit der Klage wird Unterlassung verlangt. Der Sachverhalt

Die Klägerin behauptet, in den Räumen der Teileigentumseinheit 30 werde ein gewerbliches SM-Studio betrieben. Dabei handele es sich um einen bordellartigen Betrieb, der als solcher mit einem sozialen Unwerturteil breiter Bevölkerungsschichten behaftet sei. Der Betrieb des SM-Studios bringe erhebliche Belästigungen der anderen Bewohner des Hauses mit sich.

Die Entscheidung des Amtsgerichts Berlin-Mitte

Nach Urteil des Amtsgerichts Berlin-Mitte (Az. 29 C 31/13) ist gemäß § 14 Nummer 1 WEG jeder Wohnungseigentümer verpflichtet, von den in seinem Sondereigentum stehenden Gebäudeteilen nur in solcher Weise Gebrauch zu machen, dass dadurch keinem der anderen Wohnungseigentümer über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinaus ein Nachteil erwächst ...

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