DAO Hack: Wenn der Smart Contract sich als Dumb Contract erweist

Nach Blockchain-basierten Kryptowährungen (Bitcoin) gelten sog. Smart Contracts als „the next big thing“ im Bereich der Blockchain-basierten Anwendungen.

Bereits seit geraumer Zeit diskutieren innovative Unternehmen der Finanztechnologie (sog. FinTechs) und Anhänger der Blockchain-Szene die Frage:

Was wäre, wenn Verträge in Software und Hardware dargestellt werden können, so dass Leistung und Gegenleistung durch die Programmlogik vorgegeben werden?

Die Idee hinter derartigen Smart Contracts: Der Verzicht auf eine menschliche Instanz zur Vertragsdurchführung geht mit einer Reduktion von Risiken und Transaktionskosten einher.

Smart Contracts – eine Idee beflügelt die FinTech-Szene

Ganz neu ist diese Idee nicht. Sie wurde bereits Anfang der 90er Jahre vom US-amerikanischen Juristen Nick Szabo entwickelt. Allerdings fehlte es zu dieser Zeit noch an entsprechenden Technologien zur Vertragsausführung.

Dies änderte sich erst mit der zunehmenden Erkenntnis, dass die Anwendungsmöglichkeiten der sogenannten Blockchain weit über die Bereitstellung einer Cryptocurrency wie Bitcoin oder Ether hinausgehen und durch die Möglichkeit eines Austauschs und einer Verwaltung von digitalen Gütern ideale Rahmenbedingungen für Smart Contracts geschaffen werden.

Die Blockchain – Grundlage für Smart Contracts

Um zu verstehen, warum faktisch erst die Blockchain-Technologie Smart Contracts ermöglicht, bedarf es zumindest eines flüchtigen Blicks auf die Funktionsweise der Blockchain-Technologie (mehr zur Blockchain: Kaulartz, „Die Blockchain-Technologie″, Computer und Recht (CR) 2016, 474-480):

Bei einer Blockchain handelt es sich – stark vereinfacht – um eine Art digitalen Kontoauszug für Erklärungen zwischen Computern, der in identischer Form in verschiedenen Datenbanken gespeichert ist, ohne dabei zentral verwaltet zu werden ...

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