HRK: HRK fordert praktikable rechtliche Regelungen für digitale Lehrmaterialien

HRK: HRK fordert praktikable rechtliche Regelungen für digitale Lehrmaterialien

13. Oktober 2016 by Klaus Kohnen

Praktikable Möglichkeiten, urheberrechtlich geschützte Materialien in der digitalen Lehre einzusetzen, hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) heute in Berlin gefordert. Der zwischen Kultusministerkonferenz (KMK), Bund und Verwertungsgesellschaft Wort geschlossene Rahmenvertrag, dem die Hochschulen derzeit beitreten sollen, werde diesem Anspruch nicht gerecht.

Der Vertrag sieht vor, dass die Hochschulen ab dem 01.01.2017 das Einstellen von Lehrmaterialien in hochschulische Lernmanagementsysteme einzeln mit der VG Wort abzurechnen haben. Bislang haben die Länder diese Nutzungen nach § 52a UrhG pauschal an die VG Wort vergütet. Die VG Wort hat sich in einem Rechtsstreit vor dem BGH jedoch mit ihrer Auffassung durchgesetzt, dass eine Einzelfallabrechnung grundsätzlich vorzuziehen ist.

Wir erkennen die Bemühungen der KMK um eine akzeptable und rechtssichere Lösung durchaus an. Aber die Hochschulen haben große Bedenken, dass das vereinbarte Verfahren zu aufwändig ist, um flächendeckend umgesetzt zu werden ...Zum vollständigen Artikel

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