StMBW: Wissenschaftsminister Spaenle informiert Bayerischen Landtag über intensive Provenienzrecherche staatlicher Sammlungen und Museen

StMBW: Wissenschaftsminister Spaenle informiert Bayerischen Landtag über intensive Provenienzrecherche staatlicher Sammlungen und Museen

12. Oktober 2016 by Klaus Kohnen

„Die Aufarbeitung des Unrechts des NS-Regime ist der Bayerischen Staatsregierung und mir ein zentrales Anliegen. Deshalb engagiert sich Bayern mit seinen staatlichen Sammlungen und Museen aktiv in der Provenienzrecherche. Die staatlichen Sammlungen und Museen stellen die Ergebnisse kontinuierlich öffentlich zur Verfügung und ermöglicht Restitutionen“, betonte heute Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle im Bayerischen Landtag.

Um eine Rückgabe verfolgungsbedingt entzogener Vermögenswerte und Kunstgegenstände zu ermöglichen oder gerechte Lösungen für eine Wiedergutmachung zu erzielen, werden unrechtmäßige und verfolgungsbedingte Enteignungen umfassend recherchiert“, machte Minister Spaenle klar. Bayern investiert aktiv in Provenienzrecherche

Minister Spaenle nannte konkrete Anstrengungen der staatlichen Museen und Sammlungen, dieses Ziel weiterzuverfolgen:

An den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und am Bayerischen Nationalmuseum sind derzeit jeweils eine unbefristete Vollzeitstelle für die Provenienzforschung eingerichtet. Hinzu kommen mehrere befristete projektbezogene Stellen mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums.“

Der 2015 eingerichtete Forschungsverbund Provenienzforschung vernetzt alle bayerischen öffentlichen Stellen miteinander, die in besonderer Weise mit der Provenienzforschung befasst sind, um durch den Austausch von Wissen und Erfahrungswerten Synergieeffekte zu schaffen. Heute werde Provenienzrecherche mit hoher wissenschaftlicher Kompetenz betrieben ...

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