Risiken und Chancen auf den Handelsplätzen des Kunstmarktes, Teil 3

Risiken und Chancen auf den Handelsplätzen des Kunstmarktes

Wir freuen uns heute den letzten Teil des Gastbeitrages von Isabel Boden fineart advisory GmbH zu veröffentlichen.

Der Erwerb bei einem Galeristen bzw. Kunsthändler kann in den Galerieräumen oder auf einer Messe stattfinden. Heutzutage machen viele Galerien den größten Umsatz auf den Kunstmessen.

Für den privaten Käufer hat der Erwerb in einer Galerie den großen Vorteil, dass er mehr Zeit für seine Kaufentscheidung hat und dort über feste Preisvorstellungen verhandelt wird. Die Beobachtung der Galerien und ihrer Ausstellungs- und Messetätigkeit wirft im Allgemeinen ein Blick darauf,

– wie vertrauenswürdig der Galerist oder Kunsthändler ist,

­- wie er seine Ausstellungen gestaltet,

– wie präsent er auf dem Kunstmarkt ist.

Dennoch ist neben der qualitativen Einschätzung des Kunstwerks, die entscheidende Frage nach der Angemessenheit des angebotenen Kaufpreises:

– Kann der Käufer den Angebotspreis des Galeristen am Markt selber abschätzen?

– Weiß der Käufer, ob das Kunstwerk, das am Sekundärmarkt angeboten wird, nicht gerade vom Galeristen günstig auf einer Auktion gekauft wurde?

– Reicht die Reputation des Galeristen aus, um ihm hinsichtlich seiner Marktempfehlungen zu vertrauen?

Das große Angebot einer Kunstmesse ist anregend, faszinierend und bildend. Der Marktüberblick ermöglicht es, neue Galerien und deren Schwerpunkte kennenzulernen. Gleichzeitig bewirkt die hohe Nachfrage aber auch, dass man – z.B. auf der Art Basel – ein entdecktes Kunstwerk meistens nur für etwa 1 Stunde reservieren kann. In dieser Zeit muss der Interessent hinsichtlich Qualität und Preisgefüge das Kunstwerk einschätzen ...

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