StMI: Herrmann bei VdW-Tagung – Mehr Wohnraum in Bayern

Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann bei der Fachtagung ‚VdW im Dialog 2016‘: Positive erste Zwischenbilanz zum Wohnungspakt Bayern – Forderung einer Agenda 2020 des Bundes für den Wohnungsbau – Kein Zurückdrehen der Föderalismusreform

Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann hat heute bei der Fachtagung des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen ‚VdW im Dialog 2016‘ in Reit im Winkl eine positive erste Zwischenbilanz zum im Oktober 2015 geschlossenen ‚Wohnungspakt Bayern‘ gezogen.

Unser Wohnungspakt Bayern, für den wir bis 2019 rund € 2,6 Mrd. bereitstellen, ist sehr gut angelaufen“, erklärte Herrmann. „Der Freistaat, die Gemeinden, die Kirchen und insbesondere die Wohnungswirtschaft ziehen bei der Wohnraumförderung an einem Strang.“

Das sei ein wichtiger Schritt zu mehr bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit geringeren Einkommen. Ziel seien bis zu 28.000 neue staatliche und staatlich geförderte Wohnungen in Bayern.

Herrmann stellte aber auch klar, dass sozialer Wohnungsbau allein kein Allheilmittel für den stark steigenden Bedarf an Wohnraum sein kann.

Der Großteil der benötigten Wohnungen muss von privaten Investoren und Wohnungsunternehmen gebaut und frei finanziert werden. Dazu muss der Bund endlich politische Vorfahrt für den Wohnungsbau geben. Deutschland braucht eine Agenda 2020 für den Wohnungsbau!“

Nach Herrmanns Worten hat der Bund dafür genügend Kompetenzen.

Von der Bauleitplanung bis zum Steuerrecht muss der Bund jetzt die Weichen auf Wohnungsbau stellen. Da ist genug zu tun, anstatt sich in Zuständigkeitsdiskussionen von vorgestern zu verzetteln.“

Herrmann kritisierte, dass Bundesbauministerin Barbara Hendricks eine Diskussion über Zuständigkeiten angestoßen habe und am liebsten die Föderalismusreform bei der sozialen Wohnraumförderung wieder zurückdrehen wolle ...

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