Koalition plant "Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit" - Andere arbeitsrechtliche Änderungen werden noch beraten

von Christian Rolfs

Koalition plant "Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit" - Andere arbeitsrechtliche Änderungen werden noch beraten von Prof. Dr. Christian Rolfs, veröffentlicht am 10.10.2016

Nach längerer politischer Kontroverse hat sich der Koalitionsausschuss vergangene Woche über die Eckpunkte eines „Gesetzes für mehr Lohngerechtigkeit“ verständigt. Das Gesetz soll dafür Sorge tragen, dass Frauen und Männer entsprechend der rechtlichen Verpflichtung aus Art. 157 AEUV auch tatsächlich gleiches Arbeitsentgelt für gleiche oder vergleichbare Arbeit erhalten. Das Bundesfamilienministerium stellt hierzu fest: „Immer noch verdienen Frauen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer. Auch wenn man herausrechnet, dass sie häufiger in Teilzeit arbeiten, seltener in Führungspositionen aufsteigen oder eher in sozialen Berufen mit geringen Verdiensten tätig sind, verbleibt immer noch eine Lücke von sieben Prozent im Durschnitt.“

Die politischen Eckpunkte der Einigung fasst das BMFSFJ auf seiner Homepage wie folgt zusammen:

Individueller Auskunftsanspruch Angestellte in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten sollen einen individuellen Auskunftsanspruch erhalten. Damit werden mehr als 14 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Recht haben zu erfahren, wie sie im Vergleich zu anderen bezahlt werden ...Zum vollständigen Artikel

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