BMBF: Deutschland startet Debatte zur Zukunft des europäischen Forschungsraums – Wanka: „In keinem anderem Politikfeld arbeitet Europa so eng zusammen“

BMBF: Deutschland startet Debatte zur Zukunft des europäischen Forschungsraums – Wanka: „In keinem anderem Politikfeld arbeitet Europa so eng zusammen“

10. Oktober 2016 by Klaus Kohnen

Mit einer großen Bilanzkonferenz startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung heute in Berlin die Debatte zur Zukunft von Europas wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und EU-Forschungskommissar Carlos Moedas eröffnen die Konferenz.

Der europäische Forschungsraum, bereits 2009 als primäres Ziel im Vertrag von Lissabon verankert, um wissenschaftlichen Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Forschung zu erleichtern, gilt zwar als weitestgehend verwirklicht. Mit der Digitalisierung in der Wissenschaft, weltweiten Migrationsbewegungen und politischen Umbrüchen und einem verschärften globalen Wettbewerb steht er aber vor neuen Herausforderungen, auf die es zu reagieren gilt.

Mehr denn je brauchen wir ein Europa, das zusammensteht, und in keinem anderen Politikfeld arbeitet Europa so eng zusammen wie in der Forschung. Die europäischen Erfolge in Forschung und Innovation gehen größtenteils auf Gemeinschaftsprojekte und den Austausch von Wissen und Kompetenzen zurück. Nur so entsteht Erkenntnisgewinn und wissenschaftlicher Fortschritt, um die großen Veränderungen, die in allen Bereichen geschehen, zu verstehen und besser bewältigen zu können“, sagte Bundesforschungsministerin Wanka in Berlin.

Die Debatten in Berlin, an der sich über 600 internationale Experten beteiligen, sollen die erste Grundlage zur Position Deutschlands zur Zukunft des Europäischen Forschungsraums und zur Ausrichtung des Nachfolgeprogramms von Horizont 2020, des weltweit größten Förderprogramms für Forschung und Innovation, sein.

Ein zentrales Thema der Diskussionen ist die Digitalisierung unter dem Stichwort „open science“ ...

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